20.05.2013 - Tornado F4 T9> @ Moore, Oklahoma City (USA)

21.05.2013 08:09
#1
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Usertext:

Leider kam es gestern zu einem folgenschweren EF4 Tornado in den USA. Betroffen waren vor allem Oklahoma City und deren Vorstädte wie zB Moore! Unter anderem wurde eine Schule getroffen! 20 Kinder wurden getötet und insgesamt liegt man schon bei 91 Toten! ServusTV berichtet alle 15min im Frühstücksfernsehen.

Meldungsdetails:

Ort: Moore / Oklahoma, Vereinigte Staaten
Datum: 20.05.2013
Zeitpunkt (UTC): 19:56 Uhr +/- 1 min
Landnutzung: Land
Intensität: F4/T9
Art: Tornado

Sonstige Infos:

QUELLE(N): spc.noaa.gov

Informationen stammen von http://www.tornado-map.info/4974/2013-05...inigte-staaten/

Weiterführende Links:

http://orf.at/stories/2183101/
Tornados-in-USA-ziehen-Spur-der-Verwuestung
Vast Oklahoma Tornado Kills at Least 91
UPDATE: At least 91 killed in Moore tornado, hundreds injured | KFOR.com
Oklahoma City tornado: Latest developments - CNN.com
VIDEO: Tornado wipes out homes, schools, businesses in Moore | KFOR.com
Deadly tornado strikes near Oklahoma City - Americas - Al Jazeera English
Oklahoma City Tornado 2013: Storms Tear Across Central U.S. (LIVE UPDATES, PHOTOS, VIDEO)
20 children among the dead in Oklahoma
CBS News: Monstrous Tornado Kills More Than 50 People
Killer tornado rips through Moore, Okla., leveling it; As many as 91 people may be dead
Massive Tornado Hits Moore, OK
Oklahoma governor calls out National Guard

Bilder & Videos:


Quelle: http://derstandard.at


Quelle: http://derstandard.at


Quelle: http://derstandard.at


Quelle: http://derstandard.at


Quelle: ORF.at


Quelle: ORF.at


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Hoffentlich ist beim nächsten Mal wieder so ein großer Tornado in nicht so dicht besiedeltem Gebiet unterwegs!


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21.05.2013 08:20
avatar  Andreas
#2
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US-Medien sprechen jetzt sogar schon von 91 Toten...


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21.05.2013 19:46
avatar  DaniPn
#3
Da

Erschreckend finde ich:

Zitat
The tornado touched down at 2:56 p.m., 16 minutes after the first warning went out, and traveled for 20 miles, said Keli Pirtle, a spokeswoman for the National Weather Service in Norman, Okla. It was on the ground for 40 minutes, she said. It struck the town of Newcastle and traveled about 10 miles to Moore, a populous suburb of Oklahoma City.


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21.05.2013 20:16
avatar  DaniPn
#4
Da

Hab eine Radar-Animationen gefunden:


imgur.com


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21.05.2013 20:25
#5
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Danke für die Radarbilder! Irre was für ein Hook echo der Tornado produziert hat. Ist auch immer wieder gut erklärt beim 30min Video.


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21.05.2013 22:14
#6
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Der Tornado wurde nun offiziell als EF-5 eingestuft, Winde mit über 320 km/h waren dabei. Absoluter wahnsinn.

Zitat
INITIALLY PRODUCING EF0 AND EF1 DAMAGE THE STORM INTENSIFIED VERY
RAPIDLY IN 4 MILES OR AROUND 10 MINUTES PRODUCING EF4 DAMAGE BEFORE
REACHING INTERSTATE 44. NUMEROUS INDICATIONS OF EF4 DAMAGE WITH SOME
AREAS NOW DETERMINED AT EF5 DAMAGE...THE HIGHEST CATEGORY ON THE EF
SCALE...WITH OVER 200 MPH WINDS.


Quelle: http://www.srh.noaa.gov/oun/?n=events-20130520-pns


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21.05.2013 22:52
#7
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Und ein weiteres Update: Die aktuelle und offizielle Opferzahl wurde auf 24 runterkorrigiert, viele wurden im Chaos doppelt gezählt und es gab viele Falschangaben. Zwar immer noch 24 zu viel, aber zumindest mal eine kleine positive Nachricht...


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22.05.2013 09:25
avatar  Andreas
#8
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Tornados in den USA...u.A. EF5 Tornado über Moore (Ok)

Zitat
In den USA suchten Mitte Mai 2013 heftige Gewitter Gebiete der Great Plains und des Mittleren Westens heim. Heftige Regenfälle und Windböen, großer Hagel und Tornados verursachten vor allem in einem Streifen von Nordtexas und Kansas bis nach Illinois große Schäden. Besonders betroffen war der Bundesstaat Oklahoma, wo ein EF5-Tornado über Moore, einer Vorstadt von Oklahoma City hinwegzog. Mindestens 24 Menschen kamen in den Unwettern ums Leben, viele werden noch vermisst.[/quote]

Der F-5 Tornado über Moore..

Quelle: fruewarnungen.html

Zitat

Verlauf und Entwicklung

Ab dem 18.05. waren zunächst über den Great Plains alle notwendigen Bedingungen für die Entstehung kräftiger Gewitter inklusive Superzellen und Tornados gegeben. Von Nordtexas bis nach South Dakota traten in Verbindung mit den Gewittern vor allem starker Hagelschlag und heftige Windböen auf. In Kansas wurden kräftigere Tornados gesichtet. Am 19.05. wanderte der Schwerpunkt der Gewitter mit der Trogvorderseite samt einem beobachteten EF4-Tornado über Oklahoma langsam ostwärts. Der Höhepunkt der Schwergewitterlage wurde am 20.05. erreicht, als in einem Streifen von Nordtexas über Oklahoma bis nach Illinois die größte Instabilität mit genügend vertikaler Windscherung überlappte und somit in diesem Korridor organisierte Gewittersysteme und etliche Superzellen mit teilweise heftig ausfallenden Tornados entstanden. Dabei fielen Form und Ausprägung des Höhentroges und damit auch die Windscherung nur suboptimal aus, was ein noch größeres Einzugsgebiet und eine noch größere Verbreitung der Unwetter verhinderte.
[/quote]


Quelle: wetter3.de


Quelle: wetter3.de

Hier das Sat-Bild..

Quellen: GOES NASA NOAA, NCAR UCAR


Quelle: SFC

Zitat

Kräftige Superzellen über Oklahoma am 20.05.2013, EF5-Tornado über Moore (OK)

Die heftigsten Gewitter der mehrtägigen Unwetterlage entluden sich am 20.05. von Nordtexas bis nach Illinois. Besonders stark betroffen war der Bundesstaat Oklahoma. In Yukon (OK) wurden 8 cm große Hagelkörner beobachtet. In Bigheart (OK) gab es sogar bis zu 11 cm großen Hagel. Wapanucka und Eureka Springs, beide Orte in Oklahoma gelegen, registrierten Orkanböen bis 129 km/h. Am markantesten in Erscheinung trat ein heftiges Tornadoereignis in Oklahoma. Dort verwüstete ein Tornado der höchsten Kategorie EF5 gegen 15:00 Uhr Ortszeit (22:00 MESZ) vor allem das dichtbesiedelte Stadtgebiet von Moore in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hauptstadt Oklahoma City und hinterließ eine Schneise der Zerstörung und große Schäden. Der Tornado hatte 40 Minuten lang Bodenkontakt und verlagerte sich mit einem Durchmesser von rund 2 Kilometern und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 40 km/h ostnordostwärts. In seiner Zugbahn lagen auch Schulen und Krankenhäuser. Eine Tornadowarnung erfolgte 16 Minuten vor Eintreffen des Wirbelsturms. Trotzdem kamen mindestens 24 Menschen in den Unwettern ums Leben. Damit liegt die Zahl der Todesopfer zur Stunde deutlich unter vorangegangenen Tornadokatastrophen in den USA. Der tödlichste Tornado, der so genannte "Tri-State"-Tornado, trat im März 1925 auf und forderte 695 Menschenleben. Der jüngst im Mai 2011 beobachtete Joplin-Tornado nimmt mit 158 Opfern Platz 7 der tödlichsten Tornados der US-Geschichte ein.

Bereits im Mai 1999 zog in Oklahoma über dieselbe Region der "Bridge Creek-Moore"-Tornado hinweg, ebenfalls ein EF5-Tornado, der auf Basis des Jahres 2011 einen Gesamtschaden von 1.4 Milliarden US-Dollar verursachte. Dies ist bis heute der viertteuerste Tornado seit dem Jahr 1950. Ersten Schätzungen zufolge soll sich der Moore-Tornado vom 20.05.2013 mindestens in die Top-5 der teuersten USA-Tornados einreihen. Eine Übersicht der schadenreichsten Tornados in den USA seit dem Jahr 1950 gibt das SPC (Basis Jahr 2011):

1) Joplin, Missouri, 22. Mai 2011, 2.8 Mrd. US-Dollar
2) Topeka, Kansas, 8. Juni 1966, 1.7 Mrd. US-Dollar
3) Lubbock, Texas, 11. Mai 1978, 1.5 Mrd. US-Dollar
4) Bridge Creek-Moore, Oklahoma, 3. Mai 1999, 1.4 Mrd. US-Dollar
5) Xenia, Ohio, 3. April 1974, 1.1 Mrd. US-Dollar


Radiosonde Norman (OK)
21.05., 00 UTC © SPC

Die meteorologischen Bedingungen in und rund um Oklahoma waren am 20.05. hervorragend für die Entwicklung tornadischer Superzellen. Der Radiosondenaufstieg vom 21.05., 00 UTC über Norman (OK) gibt eine CAPE (verfügbare potentielle Konvektionsenergie) von knapp 2000 J/kg bei günstiger Windscherung aus. Eine Umgebung, in der bei Konvektionsauslösung Schwergewitter vorprogrammiert sind. Analysekarten zeigen um 20:00 UTC (Beobachtungszeit des Moore-Tornados) kräftige vertikale Geschwindigkeitsscherung des Windes. Von der Erdoberfläche bis in eine Höhe von 6 Kilometern nahm der Wind im Bereich der entstandenen Superzellen um rund 30 m/s zu. Etwa 20 m/s gilt als untere Grenze für die Entwicklung von Superzellen. Im Umfeld der Oklahoma-Superzelle wurde in den untersten 3 Kilometern der Troposphäre eine SRH von etwa 250 m²/s² analysiert. Dieser Wert der "Storm Relative Helicity" (sturmrelative Helizität/Wirbelhaftigkeit) gilt als förderlich für superzelluläre Gewitter. Die SRH gibt an, wie viel Wirbelhaftigkeit und Rotation eine Superzelle auf ihrer Zugbahn sammeln kann. Am deutlichsten sticht der bodennahe EHI, der "Energy Helicity Index" hervor, welcher den bodennahen Auftrieb mit der bodennahen Richtungsscherung kombiniert und anschließend den Wert normiert. Somit fungiert der EHI als Tornadoparameter und zeigt im Vorfeld der Oklahoma-Superzelle Werte von 3 bis 4. Spätestens ab einem Indexwert von 2 gelten signifikante Tornadoereignisse als wahrscheinlich.

Niederschlagsradarbilder der Superzelle südlich der Hauptstadt Oklahoma City geben zum Zeitpunkt des Moore-Tornados ein beeindruckendes Hakenecho (hook echo) wieder. Neben Tornados und großem Hagel trat punktuell auch heftiger Starkregen auf. Bei Durchzug der Gewitter fielen in Oklahoma City 72 mm/6 h bis zum 21.05., 00 UTC. Im Verlauf organisierten sich über dem Bundesstaat mehrere Superzellen zu einer Gewitterlinie. Auch weiter gen Nordwesten löste es aus und mehrere linienartige Gewitterverbünde sorgten vor allem für einige markante Downburstereignisse. In Hannibal im Bundesstaat Missouri trat eine Spitzenböe von 142 km/h auf. Bis in den 21.05. hinein hielten die kräftigen Gewitter an und beschäftigten weiterhin den Mittleren Westen bis zur Mississippiregion.

[/quote]
EHI (Energy Helicity Index) 0-1 km

Quelle: (SPC Mesoscale Analysis)

Vertikale Windscherung 0-6 km

Quelle: (SPC Mesoscale Analysis)

SRH (Storm Relative Helicity) 0-3 km

Quelle: (SPC Mesoscale Analysis)

Niederschlagssummen

Quelle: NOAA AHPS, wunderground.com, NCAR UCAR


Quelle: NOAA AHPS, wunderground.com, NCAR UCAR

Satelitenbilder der Superzelle

VIS-Kanal, eingezeichnet der vom Tornado besonders schwer getroffene Ort Moore

Quelle: NCAR UCAR, NASA Earth Observatory

IR/Temperatur Wolkenobergrenze

Quelle: NCAR UCAR, NASA Earth Observatory

Gesamter Artikel: http://www.wettergefahren-fruehwarnung.d...20130521_e.html


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22.05.2013 10:03
#9
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Auch passend zum Thema die gestrige Markus Lanz Sendung im ZDF



Finde unser Kollege Ansgar Berling macht einen hervorragenden Job & stellt auch Sturmjäger so seriös da wie Sie wirklich sind.


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22.05.2013 16:33
avatar  Andreas
#10
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Hab hier zufällig das video gefunden...das war die Geburt des F5 in Newcastle der dann über Moore zog..


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21.05.2017 11:01
#11
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Gestern war Jahrestag des F5 Tornados in Moore! Unvergessen dieser Tag & immer noch unfassbar was damals geschah.


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