Zitat von o0inkDanke. :) 15cm, ausgerechnet im Burgenland ist schon deftig! War das nicht im Katastrophenwinter? 2003/2004, oder doch 2004/2005? Den Winter damals werd ich niemals vergessen, war echt nicht mehr lustig!
Mit der Temp gehts nun rasend schnell berg ab: nur noch 1,3°C!
ne das war bis zur Jahrtausendwende durchaus normal dass Mitte/Ende Oktober oftmals schon der Winter Einzug hält. Du bist in einer Zeit aufgewachsen wo diese Ereignisse aber abgenommen haben, von daher dürfte dies nun etwas krass für dich wirken. Kann mich noch erinnern wo es Mitte der 90iger Jahre im Raum Gleisdorf (Oststeiermark) Anfang November schneefrei gab und es tagelang pausenlos schneite. (20-30cm waren da keine Seltenheit) Sogar eine fertige Skipiste gabs bei uns zuhause vom November bis oftmals Ende März, auf 278m Seehöhe. - ja heute verbreitet frostige Nächte österreichweit. - Hochdruckeinfluß -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Ich mein jetzt diesen Katastrophenwinter, wo in Oberbayern (Eishalle Bad Reichenhall, sehr tragisch) und in Salzburg so viele Dächer eingebrochen sind, damals ist auch in meinem Ort eine Lagerhalle eingebrochen, über 2m Schnee warens bei mir auf 530m! Kommt nicht sehr oft vor hier... :) Kann mich noch daran erinnern, dass ich damals ohne vorher einen Schneehaufen zu machen einfach durch die Schneedecke graben konnte, das war echt krass!
Wenn ich doch nur noch DIESE Fotos finden würde, da sah man echt nicht mehr viel vom Ort! :D
jo 2003/2004 war das glaub und dann war auch schluß ^^
95/96 Graz, 109 cm Neuschnee 86/87 Graz, 210 cm Neuschnee
solche Schneewerte sind im Prinzip nichts sonderbares in Mitteleuropa. Im Nordwesten gabs solche Schneesummen fast alle 5 Jahre auf den Bergen bzw. auch bis in einige Täler. Wie du dich aber erinnern kannst gibt es seit dem Winter 2006/2007, der als mildester Winter seit Beginn der Zeitaufzeichnungen einging kaum mehr wirklich große Schneemengen in deiner Gegend. Mal sehen wie es weiter geht. -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Da waren aber alle halbwegs nervös. Wir waren in OÖ in 3 Bezirken, unter anderem in Rohrbach 1 Woche glaub ich, Schnee schippern. War aber auch bedingt durch das Tauwetter was einsetzte bzw. weil der Schnee so schwer wurde und so manche Dächer der belastung nicht stand hielten.
Standort: OÖ / Bez.: Linz Land / Stadtgem.: Ansfelden
Ausstattung:
Kamera 1: Canon EOS 550D / Objektiv: 18 - 200 mm Kamera 2: Canon IXUS 950 IS Netbook Samsung N150 Plus Windmaster 2
Zitat von stoaniDa waren aber alle halbwegs nervös. Wir waren in OÖ in 3 Bezirken, unter anderem in Rohrbach 1 Woche glaub ich, Schnee schippern. War aber auch bedingt durch das Tauwetter was einsetzte bzw. weil der Schnee so schwer wurde und so manche Dächer der belastung nicht stand hielten.
Stimmt, der nasse Schnee brachte damals viele Dächer zum Einsturz. 1999 zb pfuschten ja auch wieder haufenweise Föhnperioden dazwischen diese den Schnee schlagartig zum tauen brachten. (bis weit über 2000m Tauwetter) Nur wenige Tag später allerdings wurde es wieder kalt und es bildete sich vielerorts eine Eisschicht über die Schneedecken. Nachdem auch einige Tage später wieder beachtliche Neuschneemengen fielen war im Grunde das Lawinenunglück von Galtür schon vorprogrammiert. (der Meterhohe Neuschnee rutschte förmlich nur so vom Berg, nachdem unterm Neuschnee ne schöne Eisplatte war) -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Interessant wenn man sich die Karten anschaut,in der Höhe wird es heut Nacht wieder wärmer und am Boden durch eine klare Nacht frostig. Mal schauen ob sich -3 Grad ausgehen laut Karten
Zitat Der Tiroler Meteorologe Erhard Berger hatte schon drei Tage, bevor die Lawinen auf Galtür niedergingen, vor drei Meter Neuschnee und einer, so wörtlich, "katastrophalen Situation" gewarnt. Die Behörden gaben diese Warnung nicht an die Urlauber weiter. Die Karten mit den eingezeichneten Lawinen-Gefahrenzonen, so Frontal, blieben in den Schubladen der Rathäuser. Eine Evakuierung unterblieb, weil man schließlich "nicht halb Tirol evakuieren konnte", so der Landeshauptmann. Und die örtlichen Behörden in Galtür und Ischgl, die um Rücksprache gebeten wurden, gaben optimistische Lageberichte. In Galtür genehmigte man sogar ein Straßenfest. Auf dem Heimweg wurden dann zahlreiche Urlauber von einer Lawine verschüttet - die Ortsstraße, so Frontal, verläuft an einigen Stellen durch die gelbe Gefahrenzone. Dort müsste man bei Lawinengefahr eigentlich in den Häusern bleiben.
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Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
übrigens der gleich zitierte Satz aus dem Jahre 1999 dürfte nun 11 Jahre später einigen (auch Wiener,Grazer und Alpenländler) sehr bekannt vorkommen.
Zitat Das Klima kommt zunächst aus dem Rhythmus (Dauer 10-20 Jahre), die Extreme nehmen nach allen Seiten zu. Doch die Großwetter-Richtung bleibt: Es wird wärmer und die Alpengletscher schmelzen kontinuierlich. Den Lawinenkatastrophen könnten so bald neue Hochwasserkatastrophen folgen.
wenn man sich die Statistik ansieht der letzten 10 Jahre gab es auch reihenweise Hochwasser, Hangrutschungs und Murenabgangsereignisse, kaum aber mehr Lawinenabgänge. -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Puuuh, über Lawinen könnte ich jetzt auch einige Zeit erzählen (da gabs mal was echt unglaubliches im März 2006, was sich bisher "leider" noch nicht wiederholte), aber das behalte ich mir für die Weihnachtsfeier auf! ;D
in meiner Gemeinde gabe es 1954 ein Hochwasser das alle wissen weil es auch Linz und alles entlang der Donau usw. erwischt hat.
Dann war Ruhe bis 2002 und das war der Wahnsinn. Wir hatten Wasser an Orten das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Seit dem sind wir ungefähr 3-4 mal an einem weiteren Hochwasser was vergleibar wäre vorbeigeschrammt. Letztes Jahr Juli um Haaresbreite da war eine stund Regen entscheidend. Ein oder 2 mal war es zum ausrücken aber nur Grundwasserbedingt.
Wie gesagt zwischen 1954 und 2002 war so gut wie nix und seit 2002 wird es immer bedrohlicher. Hab da auch schon Studien gelesen über Hochwassergefährdete Gebiete und das läst nix schönes hoffen bzw erwarten -
Standort: OÖ / Bez.: Linz Land / Stadtgem.: Ansfelden
Ausstattung:
Kamera 1: Canon EOS 550D / Objektiv: 18 - 200 mm Kamera 2: Canon IXUS 950 IS Netbook Samsung N150 Plus Windmaster 2
in meiner Gemeinde gabe es 1954 ein Hochwasser das alle wissen weil es auch Linz und alles entlang der Donau usw. erwischt hat.
Dann war Ruhe bis 2002 und das war der Wahnsinn. Wir hatten Wasser an Orten das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Seit dem sind wir ungefähr 3-4 mal an einem weiteren Hochwasser was vergleibar wäre vorbeigeschrammt. Letztes Jahr Juli um Haaresbreite da war eine stund Regen entscheidend. Ein oder 2 mal war es zum ausrücken aber nur Grundwasserbedingt.
Wie gesagt zwischen 1954 und 2002 war so gut wie nix und seit 2002 wird es immer bedrohlicher. Hab da auch schon Studien gelesen über Hochwassergefährdete Gebiete und das läst nix schönes hoffen bzw erwarten -
jep das zeigt auch mal wieder dass jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht sodass man dieser Veränderung in dieser wir uns befinden verspürt. Manche merkens weniger manche mehr aber manche eben auch gar nicht weil man zu sehr dem beruflichen Alltag (zb. Verkäufer in einer Mall) verfallen ist.
doch am ehesten merkt mans sicher als Sturmjäger,Feuerwehrmann usw... -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross