09.10.-15.10.2014 - Unwetterserien (Severe Weather Outbreaks) @ West- & Mitteleuropa

15.10.2014 22:45 (zuletzt bearbeitet: 16.10.2014 16:18)
#1 09.10.-15.10.2014 - Unwetterserien (Severe Weather Outbreaks) @ West- & Mitteleuropa
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Unwahrscheinlich, was sich die letzten Tage südlich von Österreich unwettertechnisch abspielte...


Datenlieferant: UBIMET GmbH - Von der Großwetterlage hauptverantwortlich für eine ganze Reihe von Unwettertagen war eine nach Osten drückende Tiefdruckstraße, die sich von Island bis nach Spanien erstreckte & ein über Südosteuropa dagegen haltendes Hochdruckgebiet, dessen Einfluss auch konstant bis nach Österreich & weiter nordöstlich reichte.


Datenlieferant: UBIMET GmbH - Im Zustrom von sehr spätsommerlich bzw. subtropisch warmer Luft aus Nordafrika bis weit in den Norden Europas, war es somit nur eine Frage der Zeit bis die Luftmassen feuchter werden bzw. labilisieren. Ein großräumiges Energiereservoir für Schwergewitter war dadurch innerhalb weniger Tage geschaffen. In weiterer Folge kam es dann zwischen dem 09.10. & 15.10.2014 (also bis heute) vom südöstlichen Frankreich, über Norditalien, Slowenien, Kroatien bis ins östliche Ungarn auch verbreitet zu teils heftigen Unwettern mit sintflutartigen Starkregen, größerem Hagel & Sturm- bzw. Orkanböen.


MEDIENBERICHTE


Schwere Unwetter in Genua: Ein Todesopfer

Bei dem Toten handelt es sich um einen 57-jährigen Mann, der unweit eines Tunells vom Wasser mitgerissen wurde. Wassermassen überschwemmten die Straßen und rissen Autos mit sich. Genua – Die Stadt Genua ist am Donnerstagabend von schweren Unwettern heimgesucht worden. Der Fluss Bisagno trat nach heftigen Gewittern über die Ufer und überschwemmte einen Teil des Viertels Brignole unweit des Bahnhofs. Ein Todesopfer wurde gemeldet. Bei dem Toten handelt es sich um einen 57-jährigen Mann, der unweit eines Tunells vom Wasser mitgerissen wurde. Wassermassen überschwemmten die Straßen und rissen Autos mit sich. Autofahrer, die wegen der überschwemmten Straßen in ihren Fahrzeugen stecken blieben, wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Viele Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, weil Wasser ins Erdgeschoß eingedrungen war. In Teilen der Stadt wurden Stromausfälle gemeldet. Am Freitag bleiben die Schulen in Genua geschlossen. Die Gemeinde appellierte an die Bürger, auf das Auto zu verzichten. Die Bürger protestierten, dass die Behörde vor der schweren Unwettergefahr nicht gewarnt hatte. Genua wird immer wieder von starken Unwettern heimgesucht. Bei heftigen Niederschlägen im Herbst 2011 waren in der ligurischen Hafenstadt sechs Todesopfer gemeldet worden. (APA, TirolerTageszeitung, 10.10.2014) Quelle: http://www.tt.com/panorama/wetter/9100448-91/schwere-unwetter-in-genua-ein-todesopfer.csp


Schwere Kritik nach Unwettern in Genua

Zivilschutzchef Franco Gabrielli: Politik negiere Unwetterrisiken - Genua - Die schweren Unwetter in Genua mit einem Todesopfer und Schäden von über 200 Millionen Euro haben Italiens Zivilschutzchef Franco Gabrielli zu einer scharfen Kritik veranlasst. Die zuständigen Politiker interessierten sich viel zu wenig für die in vielen Gegenden des Landes bestehenden Unwetterrisiken, sagte Gabrielli der Zeitung La Repubblica am Sonntag. "Wie wir in Genua mitansehen mussten, ist der Staat nicht in der Lage, das Leben der Bürger zu schützen", kritisierte Gabrielli. Der Zivilschutz sei mittellos. Italien habe für Unwetterkatastrophen in den vergangenen Jahren 2,3 Milliarden Euro ausgeben müssen. Lediglich 70 Millionen seien in Vorbeugung investiert worden.

Renzi verspricht Verbeugungsmaßnahmen - Am Montag hat der italienische Premier Matteo Renzi reagiert und Sonderfinanzierungen zur Vorbeugung von Unwetterkatastrophen versprochen. Das Kabinett will insgesamt zwei Milliarden Euro locker machen. Er werde alles unternehmen, um weitere Katastrophen zu verhindern, versprach Renzi. Genuas Bürgermeister Marco Doria wurde von wütenden Anwohnern beschimpft. Das Stadtoberhaupt wies Vorwürfe zurück, dass Genua auf die seit Tagen angekündigten massiven Regenfälle nicht vorbereitet war, er schloss jedoch seinen Rücktritt nicht aus. Die Behörden werden von den Bürgern beschuldigt, nach dem Unwetter 2011 mit sechs Toten keine Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Katastrophen getroffen zu haben.

Freiwillige "Schlammengel" - Inzwischen sucht die Stadt Genua einen Weg in die Normalität zurück. Eine Welle der Solidarität folgte auf die Unwetterkatastrophe. Nachdem per Facebook und Twitter Appelle an die Bevölkerung gerichtet worden waren, meldeten sich hunderte Freiwillige, darunter unzählige Jugendliche, die mit Schaufeln Straßen, Wohnungen und Geschäfte vom Schlamm befreiten. Die Medien bezeichneten sie bereits als "angeli del fango", "Schlammengel". Auch Rettungsmannschaften und Soldaten waren Montagfrüh weiterhin im Einsatz. Schulen blieben am Montag geschlossen. Weitere Unwetter werden nicht ausgeschlossen, in Genua regnete es auch am Montag. 60 Familien mussten ihre Wohnungen im Stadtteil Bolzaneto verlassen, weil ein Bach drohte über das Ufer zu treten. Für die nächsten Tage rechnen Meteorologen mit weiteren Regenfällen. Nach Schätzungen der Umweltschutzorganisation Legambiente sind rund 70 Prozent aller italienischen Ortschaften potenziell von Erdrutschen und Schlammlawinen im Falle von Unwettern bedroht. Am schlimmsten sei es im Gebirge Mittelitaliens und an der ligurischen Küste.

Zugverkehr in die Schweiz unterbrochen - Der Zugverkehr aus Italien nach der Schweiz wurde am Montag wegen starken Regens und dadurch ausgelöste Erdrutsche im Tessin unterbrochen. Besonders betroffen war die Region um die Orte Locarno und Bellinzona, für die der Wetterdienst MeteoSchweiz am Montag die zweithöchste Warnstufe ankündigte. Gebietsweise seien von Sonntag auf Montag bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. In den kommenden 24 Stunden sei noch einmal die gleiche Regenmenge zu erwarten, hieß es am Montag. Auf einer Bahnlinie, die Bellinzona mit dem Flughafen Mailand-Malpensa verbindet, kam es zu einem Erdrutsch, wie die Schweizer Bahn SBB mitteilte. Die Strecke sollte bis Montagabend gesperrt bleiben. Auch in den Regionen Sopraceneri und Sottoceneri kam es zu kleineren Erdrutschen, wie die Kantonspolizei erklärte. Verletzt wurde nach ersten Informationen aber niemand. (APA/red, derStandard.at, 13.10.2014) Quelle:
http://derstandard.at/2000006741880/Schwere-Kritik-nach-Unwettern-in-Genua


Drei Tote bei schweren Unwettern in Norditalien

Ältere Frauen starben bei Triest und in der Toskana - Rom - Norditalien ist neuerlich von schweren Unwettern heimgesucht worden. Bei heftigen Niederschlägen in der Toskana kamen zwei ältere Schwestern in ihrem Auto ums Leben. Eine 73-jährige Frau wurde am Mittwoch nach einem Erdrutsch nur noch tot aus dem Trümmern ihres Hauses in Muggia bei Triest geborgen. Das Auto der beiden Todesopfer in der Toskana wurde in Sgrillozzo in der Provinz Grosseto von den Wassermassen eines über die Ufer getretenen Flusses mitgerissen, wie italienische Medien am Mittwoch berichteten. Nach Angaben von Zeugen riefen die Frauen noch, bevor ihr Auto weggeschwemmt wurde und erst nach mehr als einem Kilometer zum Stillstand kam. Auch in Orbetello gab es schwere Unwetter.

Millionenschäden durch Unwetter - In Triest waren mehrere Straßen wegen heftiger Niederschläge nicht passierbar. Wasser und Schlamm drangen bis in die Innenstadt. Rettungsmannschaften waren in permanentem Einsatz. Sie wurden von Teams aus den Nachbarprovinzen Udine und Gorizia unterstützt. Unwetter haben in Norditalien seit der vergangenen Woche Millionenschäden angerichtet. In der Hafenstadt Genua war am Donnerstag ein Mensch ums Leben gekommen. Ebenfalls betroffen waren die Stadt Parma und die Region Piemont. Ministerpräsident Matteo Renzi kündigte am Montag an, dass die Regierung zwei Milliarden Euro für Schutzmaßnahmen zur Verfügung stellen werde. Auch Präsident Giorgio Napolitano rief zu Maßnahmen auf. Außerdem kritisierte er bürokratische Engpässe und Schlamperei. (APA, derstandard, 15.10.2014) Quelle:
http://derstandard.at/2000006852178/Zwei-Tote-bei-schweren-Unwettern-in-der-Toskana


FOTO- & VIDEOMATERIAL



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Quelle: http://www.crometeo.net - Kroatien, Karlovac, 15.10.2014


Quelle: http://www.crometeo.net - Kroatien, Karlovac, 15.10.2014


Quelle: http://www.crometeo.net - Kroatien, Karlovac, 15.10.2014


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Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, Pecs, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, Pecs, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


Quelle: http://www.idokep.hu - Ungarn, 15.10.2014


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Datenlieferant: UBIMET GmbH - CAPE Karte (konvektive Energieverteilung) von letzter Nacht.


Blitzaktivität/24 Stunden


Niederschlagsaktivität + Blitze/24 Stunden


Radarausschnitt, Superzelle Zagreb, Kroatien


Radarausschnitt, Superzellen Kroatien














Quellen/Berichte:

http://kaportal.hr/nevrijeme-protutnjalo-karlovcani
http://kaportal.hr/jak-vjetar-steta-zapadno
http://www.crometeo.hr/grmljavinsko-nevr...tre-do-zagreba/
http://www.lejsl.com/edition-bresse/2014...fait-des-degats


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