So, hab eine Auflistung der Daten gefunden, die deine Station ausspuckt und bin mal bissl mit Wissen und Gewissen drauf eingegangen:
*) Luftdruck:
Relevant für das Erkennen von Wetterumschwüngen (Hoch / Tief). Bleibt in dem Sinn aber die Frage nach der Genauigkeit, da das normalen in einer gewissen Höhe gemessen wird wo keine störenden Einflüsse sind (zB. Gebäude).
*) Wettervorhersage sollte selbstredend sein
*) Temperatur und Luftfeuchte ebenso
*) Hitze-Index ... 0 Ahnung was das ist
*) Taupunkt:
Gibt dir den aktuellen Temperaturpunkt bei dir an, bei der die Luft mit 100% Feuchtigkeit gesättigt ist und keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann. Je wärmer die Luft, desto mehr Feuchte kann sie aufnehmen bzw. umgekehrt. Sinkt somit die aktuelle Lufttemperatur unter den Taupunkt, so heißt das dass die Luft ihre Feuchtigkeit in die Umgebung abgibt wodurch feuchte Luftpakete entstehen und Wolken sich bilden. Ist somit ein Indikator wenn nass wird. Zudem fließt die Luftfeuchte und Luftdruck auch in die Berechnung ein. Somit hängen die Drei zusammen.
*) Mondphasen ... wüsste nicht was ich damit anfang
*) Niederschlag ... vermutlich statistischer Wert, oder?
*) Gesamtniederschlag ... statistischer Wert
*) Regenrate ... keine Ahnung was da gemeint ist
*) Windrichtung und –geschwindigkeit:
Misst dir die Windstöße, die kommen. Bei Gewitterfronten kannst ablesen ob eine Zelle mit Abwinden um sich schleudert. Steigt der Wind rapide an wenn grad was über dir hängt musst uU mit schweren Fallböen rechnen. Zudem kannst im Abgleich mit diversen Wetterkarten eventuelle Konvergenzzonen bei dir ausmachen. Anhand der Windrichtung kannst – bitte nicht festnageln, bin nicht ganz sicher – im Vergleich zu höher gelegenen Windkarten eine mögliche bodennahe Windscherung herauslesen, was wiederum einer der Grundfaktoren für die Gewitterneu- bzw. –nachbildung ist.
*) gefühlte Temp. ... kA ob das für was gut ist
*) Datum, Uhrzeit, Sonnenauf/untergang ... selbstredend
In Summe: soweit ich mich bis dato auskenne wirst nur von der Wetterstation nicht wirklich viel vorab herauslesen können, da die Werte eher bodennahe sind und (mit Ausnahme der Scherung) vorrangig Höhenwerte wichtig sind. Am Luftdruck kannst eventuell einströmende Druckgebiete früher erkennen. (Hochdruck => Schönwetter, da Wolkenbildung unterdrückt wird und durch das Absenken der Luftmassen entsteht eine Inversion, die Wolken auflöst; Tiefdruck (Bodentief) => durch ein Hochdruckgebiet erhitzte Luft verliert an Dichte und steigt auf wodurch der Druck abfällt. Dadurch strömt Luft zu (Konvergenz), es kommt zur Windbildung, was du dann mit den Windmessungen ablesen und mit Windkarten höherer Luftschichten wegen der Scherung vergleichen kannst). Wenn ein Tief vor der Tür steht auch immer den Taupunkt und aktuelle Temp. im Auge behalten. Das zeigt dir an ab wann du bei dir lokal mit Niederschlag rechnen musst / kannst. Sinkt der Taupunkt wird vermehrt Feuchtigkeit abgegeben da auch kühlere Luft keine Feuchte mehr aufnehmen kann. Meist unmittelbar vor Gewitter / Unwetter
Durch Zuhilfenahme von diversen Wetterkarten (Höhenwind+Scherung, CAPE, CIN) kanns dir aber sicher helfen, wann du bei dir vor Ort mit Gewitterbildung oder aktiven Gewittern/Unwettern rechnen kannst. Bzw. mit Radarkarten kannst dann abstimmen, obs stärker werden wird oder nachlässt.
Aber wie gesagt, bin da noch nicht so bewandert und bin noch im Begriff, die ganzen 5 Milliarden Zusammenhänge zu kapieren, die da alle ineinander greifen :).Iich hoff dass ich dir da jetzt keinen Blödsinn geschrieben hab *duck*
@ Hansi: wenn ich gewusst hätt dass das vom Hundertsten nichtins Tausendste, sondern ins Millionste (überspitzt gesagt) geht, hätt ichs glaub ich bleiben lassen :). Ist witzig, mit jedem Wert, mit dem du dich befasst kennst dich als erste mal gleich wieder überhaupt nicht mehr aus. Ist echt heftig das zu kapieren :(
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