14.03.2017 - Schneesturm "Stella" @ Nordosten der USA

15.03.2017 12:22 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2017 12:32)
#1 14.03.2017 - Schneesturm "Stella" @ Nordosten der USA
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Während bei uns in Österreich stabiles & immer frühlingshafteres Wetter die Oberhand gewinnt, dominiert im Nordosten der USA immer noch kräftigst der Winter.















Quellen: http://www.tt.com, http://www.spiegel.de, http://www.kurier.at, http://www.standard.at

Zitat
,,Stella“ legt Flugverkehr lahm, Notstand in mehreren Staaten

An die 50 Millionen Menschen sollen möglichst zu Hause bleiben: Schneesturm “Stella“ hat den Nordosten der USA erreicht. Tausende Flüge fallen aus, Schulen machen dicht. Das Unwetter hat auch politische Auswirkungen. New York — Mit Schnee und heftigem Wind ist Wintersturm "Stella" über den Nordosten der USA hinweggezogen. Schulen blieben geschlossen, tausende Flüge wurden gestrichen. In den Bundesstaaten New York, New Jersey, Pennsylvania, Maryland und Virginia riefen die Behörden den Notstand aus. Der nationale Wetterdienst gab eine 24-stündige Schneesturmwarnung aus. Der Sturm fiel allerdings deutlich weniger heftig aus als zunächst erwartet. Meteorologen hatten bis zu 50 Zentimeter Schnee für die Millionenmetropole New York vorhergesagt, stuften die Prognose aber am Dienstag in der Früh auf bis zu 15 Zentimeter herunter. "Der Sturm bleibt näher an der Küste und warme Luft wird hereingebracht", sagte Joe Pollina vom Nationalen Wetterdienst der "New York Times". "Der Schnee wird zu Matsch, ein Winter-Mix, der die Gesamtschneehöhen sinken lässt." Neben New York galten die winterlichen Vorhersagen auch für die Neuengland-Staaten sowie Teile von New Jersey, Pennsylvania, Ohio, West Virginia, Maryland und Delaware. So bereiteten sich Bewohner der Städte Washington, Baltimore, Philadelphia und Boston auf eine unerwartet späte Rückkehr des Winters vor. Insgesamt sind etwa 50 Millionen Menschen von den Unwetterwarnungen betroffen. In Connecticut verhängte der Gouverneur ein Reiseverbot für den gesamten Bundesstaat. Für New York gab das Wetteramt eine Blizzard-Warnung heraus. Es sei gefährlich, hinauszugehen. "Reisen Sie nur in Notfällen", erklärte die Wetterbehörde. "Wenn Sie reisen müssen, nehmen Sie für den Notfall eine zusätzliche Taschenlampe, Essen und Wasser in ihrem Fahrzeug mit."

Auch AUA-Flug von Wien nach New York fällt aus

Allein im Bundesstaat New York standen Hunderte Einsatzfahrzeuge sowie mehr als 400.000 Tonnen Streusalz bereit, um Straßen zu räumen und schnell wieder befahrbar zu machen. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio rief für die 8,4-Millionen-Einwohner-Metropole den Notstand aus. Auf Twitter rief er die Menschen auf, zu hause zu bleiben. Er warnte vor einem der schlimmsten Schneestürme in der jüngeren Vergangenheit. Der Website Flightaware.com zufolge, die unter anderem Verzögerungen und Ausfälle im Flugverkehr zählt, wurden bereits mehr als 6000 Flüge gestrichen, mehr als 1000 davon im Raum New York. Auch der AUA-Flug von Wien nach New York mit Ankunft am JFK-Airport ist am Dienstag entfallen. Als Konsequenz findet auch der Rückflug mit Planankunft in Wien am Mittwoch nicht statt. Für den Rest der Woche seien nach derzeitigem Stand keine weiteren Streichungen von Kursen nach New York zu erwarten, hieß es bei der AUA. Das Fernbusunternehmen Greyhound strich im Nordosten der USA zahlreiche Verbindungen.

Massenkarambolge in Illinois

Wegen des Sturms musste auch das erste Treffen von US-Präsident Donald Trump mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel verschoben werden. Und auch die Vereinten Nationen bereiteten sich auf den Schneesturm vor. „Das UN-Hauptquartier ist am Dienstag wegen des erwarteten schlechten Wetters im Raum New York geschlossen", twitterte die Pressestelle von UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Wall-Street-Mitarbeiter wollten von zu Hause aus arbeiten. In New York, Philadelphia, Boston und anderen Orten waren Schulen und zahlreiche Geschäfte am Dienstag zu. In der Hauptstadt Washington droht nach Behördenangaben ein Großteil der berühmten Kirschblüte angesichts des Kälteeinbruchs einzugehen. Und im Bundesstaat New York wurde ein Haus komplett von Eis eingehüllt. Mehr dazu lesen Sie hier: http://go.tt.com/2mFml6N Im Staat Illinois verursachte das Schneewetter nach Polizeiangaben zwei Unfälle auf einer Schnellstraße, in die insgesamt 34 Autos involviert waren. Sieben Personen hätten bei der Karambolage am Montagabend (Ortszeit) leichte Verletzungen erlitten.


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