Zitat Rekordwinter Jetzt überraschen Wissenschafter mit ihren neuesten Studien: Heuer könnte ein Eiswinter werden – eventuell der kälteste seit 100 Jahren. Grund: Die üblichen Warmluft-Strömungen aus dem Atlantik setzen aus und kühlen Europa ab . Gute Nachrichten bedeutet das für die Skifahrer und Touristiker: Die Schneebedingungen versprechen sehr gut zu werden.
Uns steht ein Rekord-Winter ins Haus Grund: Normalerweise wird unser Klima in Europa auch vom Atlantik mitverursacht. Der Golfstrom agiert wie eine Heizung und mischt ein wenig Wärme in unser Wetter-System. Heuer fällt das aus. Den warmen Strom gibt es so nicht mehr. Eine Erklärung der Experten: Tonnen von Chemikalien wurden nach der BP-Ölkatastrophe ins Meer geschüttet. Wegen denen fließt das Wasser jetzt nicht mehr gleichmäßig.
Zitat Auf Zentraleuropa rollt der kälteste Winter seit 1.000 Jahren zu. Russische Wissenschaftler haben diese Angaben gerade erst veröffentlicht. Und die russische Regierung bereitet sich darauf vor, den Obdachlosen in Städten wie Moskau mit geheizten Unterkünften und Decken über den erwarteten extrem kalten Winter zu helfen.
Zitat Der Golfstrom befindet sich in Auflösung, erkennbar an den Unterbrechungen und der verringerten Geschwindigkeit. (Die Aufnahme zeigt die Küste vor Nordamerika am 29. September 2010). Reste des Golfstroms existieren noch vor Nordamerika, aber sie erreichen bereits nicht mehr Europa. Verfrühte Schneefälle in Norwegen und der Schweiz zeigen die ersten Auswirkungen.
Alle Angaben sind seitens der Klimawissenschaftler eindeutig belegt, wie hier nachstehend aufgeführt.
Und wer noch zweifelt, mag sich gerne die Satellitenaufnahmen mit der Zeitangabe in bewegten Aufnahmen ansehen. Es ist absolut ERNST ! Es geht um das reine Überleben.
Also wenn's wirklich sooo extrem kommen sollte, dann hört sich das nicht so lustig an (Katastrophenwinter 1978 (glaub ich) in Norddeutschland z.b.)! Ich mein ja nur, wenn das der kälteste Winter seit xy vielen Jahren werden soll, dann muss es ja mindestens -50°C und 3m Schnee bis in die Täler geben? Im Jänner 2004 gab's ja hier schon mal -24°C und über 2m Schnee......
Ansonsten hab ich nichts einzuwenden gegen einen Extrem Winter, sofern jetzt nicht gleich alle Häuser einbrechen oder die Leute erfrieren, aber Schulfrei wegen den Schneemassen wär schon mal was schönes!
wenns wirklich so kommt wies da steht... aber lassen wir das mal so im raum stehen, schaun was weitere experten und das tatsächliche wetter dazu sagen :)
edit: nicht zuletzt deshalb, weil fast alle seiten, die man unter (google:) "golfstrom auflösung" findet, den exakt gleichen text abliefern!!!
unsere Österreich Zeitung is echt der Hammer.... schrecklich wie diese immer alles verdreht. Gut, ich schreib euch ne Studie... hab mir schon bei der letzten Föhnlage einige Karten und Bilder abgespeichert und im Grunde hatte ich schon seit gut 2 Jahren den Verdacht dass die abschwächende Golfstromtheorie tatsächlich stimmen könnte.
Lange föhnige Warmluftperioden direkt von Afrika bzw. Ägypten sind Anzeichen dafür. Das beudeutet bei uns lange Zeit viel zu warme Temperaturen sowie aber auch zeitgleich das anstauen von extremen Kaltluftmassen im hohen Norden Europas. (diese irgendwann jahreszeitbedingt weiter nach Mitteleuropa vordringen) Je länger es also warm bleibt, desto kälter wirds dann auch im Jänner,Februar. Weiters kann man gut beobachten dass es zu markanten Unterbrechungen mit extremen Kaltluftschüben bereits immer schon nun im Oktober bzw. auch mal mitten im Sommer gibt.
Auf gut deutsch sind solche extremen Kaltluftschübe aber fast immer mit sehr wenig Schnee zumeist verbunden, da es sich um trockene arktische Luft handelt. Was noch hinzu kommt je heftiger die Luftmassenunterschiede dann werden (das ist zwangsläufig dann wohl der Fall) desto eher können sich auch heftige Unwetterszenarien entwickeln. (aber nur einen Tag im Übergang, sobald die rückseitige Kaltluft da ist, wieder Niederschlagsfrei das ganze Paket) Im Sommer sowie im Winter.
Gut mehr dazu in der Studie. -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Zitat von o0inkIch mein ja nur, wenn das der kälteste Winter seit xy vielen Jahren werden soll, dann muss es ja mindestens -50°C und 3m Schnee bis in die Täler geben?
es gab meinerseits noch nie einen Winter wo es zugleich kälter als -30 Grad war und massenhaft Schnee fiel. Sowas gibt es nicht. Deswegen reden auch die alten Leute immer, "ach heute is jo zu kolt zum schneien, hot jo -25 Grad" sollte es so kalt werden kann ich dir garantieren dass du tage bzw. wochenlang keine Schneeflocke siehst. (außer vielleicht staubedingt Schneschauer, aber sobalds kälter als wie -15 Grad wird, kannst Schneefall schon vergessen)
ohne Feuchtezufuhr = kein Niederschlag
bei arktischer (staubtrockener) Luftmassenzufuhr bis Österreich, findest jeglichen Niederschlag nur mehr in Italien... -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Zitat von o0inkIch mein ja nur, wenn das der kälteste Winter seit xy vielen Jahren werden soll, dann muss es ja mindestens -50°C und 3m Schnee bis in die Täler geben?
es gab meinerseits noch nie einen Winter wo es zugleich kälter als -30 Grad war und massenhaft Schnee fiel. Sowas gibt es nicht. Deswegen reden auch die alten Leute immer, "ach heute is jo zu kolt zum schneien, hot jo -25 Grad" sollte es so kalt werden kann ich dir garantieren dass du tage bzw. wochenlang keine Schneeflocke siehst. (außer vielleicht staubedingt Schneschauer, aber sobalds kälter als wie -15 Grad wird, kannst Schneefall schon vergessen)
ohne Feuchtezufuhr = kein Niederschlag
bei arktischer (staubtrockener) Luftmassenzufuhr bis Österreich, findest jeglichen Niederschlag nur mehr in Italien... -
d.h. man müsste sich mehr sorgen um extreme temperaturen, als um schneefall machen?!
Zitat von o0inkIch mein ja nur, wenn das der kälteste Winter seit xy vielen Jahren werden soll, dann muss es ja mindestens -50°C und 3m Schnee bis in die Täler geben?
es gab meinerseits noch nie einen Winter wo es zugleich kälter als -30 Grad war und massenhaft Schnee fiel. Sowas gibt es nicht. Deswegen reden auch die alten Leute immer, "ach heute is jo zu kolt zum schneien, hot jo -25 Grad" sollte es so kalt werden kann ich dir garantieren dass du tage bzw. wochenlang keine Schneeflocke siehst. (außer vielleicht staubedingt Schneschauer, aber sobalds kälter als wie -15 Grad wird, kannst Schneefall schon vergessen)
ohne Feuchtezufuhr = kein Niederschlag
bei arktischer (staubtrockener) Luftmassenzufuhr bis Österreich, findest jeglichen Niederschlag nur mehr in Italien... -
d.h. man müsste sich mehr sorgen um extreme temperaturen, als um schneefall machen?!
So ist es wenn es tatsächlich in diese Richtung geht, könnten sich solche Schlagzeilen leider häufen...
Aja, ganz vergessen, dass es bei so einer Mords Kälte fast nicht schneien kann. :)
Aber wieso solls nur im Winter so kalt werden? Wenn der Golfstrom nur noch wenig bis gar nicht aktiv ist, dann müsste man ja ab jetzt auch mitten im Sommer bei einer "perfekten" Strömungslage aus dem Norden ebenfalls mit Schneefall rechnen und andererseits bei einer "perfekten" Südströmung mit knapp 40°C, oder? Es kann ja nicht sein, dass der Golfstrom nur im Winter bei uns einwirkt?!
Zitat von o0inkAja, ganz vergessen, dass es bei so einer Mords Kälte fast nicht schneien kann. :)
Aber wieso solls nur im Winter so kalt werden? Wenn der Golfstrom nur noch wenig bis gar nicht aktiv ist, dann müsste man ja ab jetzt auch mitten im Sommer bei einer "perfekten" Strömungslage aus dem Norden ebenfalls mit Schneefall rechnen und andererseits bei einer "perfekten" Südströmung mit knapp 40°C, oder? Es kann ja nicht sein, dass der Golfstrom nur im Winter bei uns einwirkt?!
naja im Winter bestimmt der Golfstrom unser Wetter schon am massivsten. Die Tage sind kürzer, wenig diffuse Sonneneinstrahlung, da sind die Luftströmungen besonders wichtig. Im Sommer ziehen sich die Kaltluftmassen ohnehin sehr weit zurück. Einen Trend in diese Richtung "abschwächender Golftstrom" gibt es zwar seit 2-3 Jahren jedoch darf man nun auch nicht vorschnell alles in einen Topf werfen und sämtlichen Medienberichten glauben schenken.
Seriöse Auswertungen werden aber dazu sicherlich in den nächsten Jahren folgen. -
Mit besten & lieben Grüßen Obmann Hans-Jürgen Pross
Wie der Hansi oben geschrieben hat; Abwarten muss man. Ich bin heute von einem Bekannten, der ein bisschen nachgeschaut hat, darauf aufmerksam gemacht worden, dass diese sg. Auflösungen ungefähr alle paar Jahre stattfinden .
Zitat Seit 1996 führen Ozeanographen vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 460 "Dynamik Thermohaliner Zirkulationsschwankungen" Messungen der Meeresströmungen im Nordatlantik durch. Als Schlüsselregion bestimmt dieser Bereich des Weltozeans nicht nur das Klima in Nordeuropa, sondern hat globale Fernwirkungen. Im Rahmen eines internationalen Symposiums stellen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse vom 19.-21. März in Kiel vor. Die wichtigste Erkenntnis: die großen Meeresströmungen im Nordatlantik (das Golfstrom-System) unterliegen starken natürlichen Schwankungen, weisen aber bislang keine Abschwächungstendenzen auf. Mit dieser Schlussfolgerung setzt Kiel einen deutlichen Akzent in einer internationalen Fachdebatte über die Entwicklung des Golfstroms und die zu erwartenden Klimaänderungen.
Also aufpassen, wenn man BP verantwortlich machen will, liebe Presse!
Hierbei muss man aber aufpassen. Ist der Golfstrom durchgängiger, erreicht mehr warmes Wasser Europa. Logisch. Allerdings ist das eine nicht unbedingt eine Voraussetzung fürs andere, d.h. es stellt sich weniger die Frage, ob der Golfstrom mehr oder weniger durchgehend Europa erreicht, oder ob ers überhaupt nicht mehr schafft. In diesem Fall wären wirklich die extremen Bedingungen zu erwarten. Die Grafiken unten zeigen, denke ich, nur die Strömung in einer bestimmten Tiefe. Was ist, wenn der Golfstrom darüber oder drunter schneller, durchgängiger fließt? Dann müssen wir uns jetzt noch keine Sorgen machen.
Danach wäre auch extrem wichtig, zu schauen ob diese Anomalien erst seit Beginn des Klimawandels auftreten, oder schon seit langem. Die Grafiken reichen leider nur bis 2003 zurück.
Hier zum Vergleich die Grafiken der letzten paar Jahre, (immer ~Mitte Oktober) 2004 und 2005 sehen ähnlich aus wie heuer.
Meines Wissens, und wie es auch Karli14 auch erwähnt, schwächt sich der Golftrom manchmal ab, und ein anderes mal wird er wider stärker. Daher meine ich braucht man keine Panik bekommen. Aber interessant ist die Sache alle mal.
Standort: OÖ / Bez.: Linz Land / Stadtgem.: Ansfelden
Ausstattung:
Kamera 1: Canon EOS 550D / Objektiv: 18 - 200 mm Kamera 2: Canon IXUS 950 IS Netbook Samsung N150 Plus Windmaster 2